Gestern bekam ich – wie vermutlich 175 mio andere ;o) – eine E-Mail von Paypal.

Darin wurde mir mitgeteilt, dass sich zum 17.02.2010 die AGB’s ändern, sprich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzgrundsätze werden angepasst. Wie und was sich genau ändert wurde nicht mitgeteilt.

Normalerweise schenke ich solchen Mails nicht all zu große Beachtung (bekommt man öfters von irgendwelchen Dienstleister).

Da sich aber der größte Teil der E-Mail mit den Folgen einer Nicht – Annahme der Änderungen befasste (zb. Sie können Ihr Paypal Konto auch kostenlos schließen – mit Link) hatte ich dann doch mal genauer hingeschaut.

Übrigens: Die geänderten AGB gelten als von Ihnen angenommen, wenn Sie den Änderungen nicht per Post oder per E-Mail innerhalb der nächsten zwei Monate nach Empfang dieser E-Mail widersprechen.
Wir möchten Sie als Kunden natürlich nicht verlieren. Aber rein rechtlich müssen wir Sie darauf hinweisen, dass Sie Ihr PayPal-Konto auch kostenlos schließen können. Bevor Sie sich dazu entscheiden, schauen Sie doch noch einmal auf www.PayPal.de vorbei und lassen Sie sich überzeugen! Mit weltweit mehr als 175 Millionen Kundenkonten sind wir einer der größten Online-Zahlungsanbieter und haben Ihnen eine Menge zu bieten.

Die wichtigste Änderungen hätten weniger Platz in der E-Mail verbraucht, als die Hinweise über einen eventl. Widerruf.

Da wäre das Micropayment, welches Paypal einführt. Wer solche Zahlungen empfängt, zahlt pauschal 10 Cent pro Vorgang und zusätzlich 10 Prozent des Zahlbetrags.

Da fallen mir direkt die ganzen “Spenden per Paypal” Button ein, die man auf vielen Webseiten findet. Da spendet einer mal als Beispiel 5 EUR über Paypal, weil er den (bettelnden) Autor einer gelungenen, kostenlosen Lösung seine Anerkennung und Unterstützung übermitteln möchte. Paypal nimmt davon dann 10% und 10 Cent pro Vorgang.

Bei aller Freundschaft, das ist zu teuer und meiner Meinung nach nicht angemessen. Ich werde den AGB’s widersprechen bzw. mein Konto kündigen.

Fazit:  Solche E-Mails werden immer kürzer und benötigen doch viel mehr Aufmerksamkeit.