Pleite – gestern Kodak heute Schlecker

Wie die Zeit berichtet, ist der Foto-Pionier Kodak nach langem Überlebenskampf zahlungsunfähig.

An Optimismus scheint es aber nicht zu fehlen:

Das bedeutet zwar nicht automatisch das Aus. Unter dem Schutz vor den Gläubigern soll sogar endlich der Umbau gelingen.

oder

Die Insolvenz sei ein «notwendiger Schritt», um wieder auf die Beine zu kommen, erklärte Konzernchef Antonio Perez.

Bei mittelständigen Unternehmen bzw. kleinen Privatbetrieben ist man nach einer Pleite -> Pleite.

Was danach passiert wissen die betroffenen Unternehmer am besten.

Mit welchem Maß hier gemessen wird, sei dem Leser vorbehalten.

Ca. 1000 Arbeiter in der BRD bangen bei Kodak um ihren Arbeitsplatz.

Viel schlimmer sieht es bei Schlecker aus. Dort müssen ab heute ca. 30000 Arbeiter um ihre Anstellung fürchten.

Wie berichtet wird, steckt das Unternehmen Schlecker in den roten Zahlen und schließt derzeit deutschlandweit Hunderte von Filialen.

Das der Druckmaschinen-Hersteller Manroland zerschlagen wird und damit 2500 Arbeitsplätze vernichtet werden, wird in den üblichen Medien nur nebenbei erwähnt.

Die Wirtschaft wächst und boomt, die Arbeitslosen werden immer weniger, dass ist doch schön … oder?

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