Google Government Request Tool

Die Suchmaschine Google hat ein neues Tool im Angebot. Es nennt sich Government Request Tool und soll für mehr Transparenz sorgen. Mit diesem Tool kann man sich anzeigen lassen, wie viele Anfragen es von staatlichen Stellen / Behörden gab, die die Löschungen von Inhalten und die Herausgabe von Nutzerinformationen von der Suchmaschine Google  forderten.

Momentan wird der Zeitraum vom 1. Juli.2009 – 31.Dezember.2009 abgedeckt.

China wird dabei nicht berücksichtigt.

So rangiert auf dem ersten Platz Brasilien, mit 291 Löschanträgen, gefolgt von der BRD (188 Löschanträge).

In der Tat, da hätte man doch ganz andere Staaten oben in dieser Rangliste vermutet.

Spiegel Online schreibt u.a. dazu:

[...] Google dagegen ist bewusst, dass künftig stärker unterschieden werden muss. Ab sofort ist die Veröffentlichung der Government-Request-Liste alle sechs Monate geplant – sie soll aber dem Konzernsprecher zufolge detaillierter, transparenter, trennschärfer werden. Daran werde gearbeitet. Man hoffe, mit dem Angebot ein Beispiel zu geben. Daten der OpenNet Initiative belegten, dass die Zahl der Regierungen, die Zensur im Internet fordern, von vier im Jahr 2002 auf mittlerweile 40 gestiegen sei. Das Bewusstsein dafür zu schärfen, sei ein Wert an sich. Google hoffe, dass andere Unternehmen dem Beispiel folgen und ihre Daten offenlegen. [...]


g_request

Siehe auch: Government Request Tool

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