Diese Meinung vertritt Eugene Kaspersky, Chief Executive Officer des Antiviren-Herstellers Kaspersky.
In einem Interview – das er ZDNetAsia gab – machte er markante Aussagen zum Thema Anonymität im Internet.
Auf die Frage von ZDNet, welche 3 Dinge er ändern würde, die in Bezug zur IT-Security stehen, antwortete er kurz und knapp: Das Internetdesign.
Auf die Frage, was denn am Internetdesign falsch sein sollte, antwortete er:
“Dort herrscht Anonymität. Jeder soll und muss identifizierbar sein, oder einen Internet-Pass haben. Das Internet wurde nicht für öffentliche Zwecke entwickelt, sondern für US-amerikanische Wissenschaftler und das U.S. Militär. Das war nur eine limitierte Personengruppe – einige Hundert, vielleicht tausend. Dann wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt und es war so unglaublich falsch, … es dieser auf dieselbe Art vorzustellen”, so Kaspersky, “Ich würde das Design des Internets gerne dadurch ändern, dass ich eine Regulierung einführe. Internet-Ausweise, Internet-Polizei und internationale Abkommen über Internet-Standards.
Nein Herr Kaspersky, die Benutzer des Internet’s sind mit geringer Ausnahme keine Hacker, Betrüger und Schadcode- Programmierer.
Vielmehr benutzt die größere Anzahl der Benutzer das Internet für ganz andere Sachen (Informationen, Anleitungen, Tutorials, einkaufen usw…).
Wenn solche Wunschvorstellungen tatsächlich irgendwann Realität werden, dann gute Nacht. Anonymität ist kein Verbrechen!
Siehe auch: http://www.gulli.com/news/kaspersky-internet-anonymit-t-2009-10-18/
Oktober 20th, 2009
Brainstorm
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Das ausgerechnet einer, der von diesem Business profitiert, solche Vorstellungen hat, ist seltsam. So etwas lässt sich kaum realisieren.
Und das ist auch gut so!
Tom
In dieser Branche ist einiges seltsam.
Der Hausmeister