Man stelle sich vor, eine Privatfirma, die miserable wirtschaftet, bittet in Zukunft die Kundschaft aufgrund dessen zur Kasse. Produkte und Dienstleistungen der Privatfirma, alles würde teurer werden. Wie würden die Kunden reagieren? Was würde das für die Privatfirma bedeuten?

Da muss man kein Hellseher sein, die Kunden würden sich das nicht gefallen lassen und zur Konkurrenz wechseln. Für die Privatfirma würde das sicherlich das Ende bedeuten.

In diesem Zusammenhang hat man bei der Bundestagswahl nur alle 4 Jahre die Möglichkeit, seine Kreuze zu machen. Was danach passiert, darauf hat der Wähler 4 Jahre in der BRD keinen Einfluss mehr. Da gibt es keine Alternativen mehr.

Egal ob Wahlversprechen sich hinterher als heiße Luft entpuppen. Gewählt ist gewählt. So einfach ist das!

Wenn man sich an den Wahlkampf vor ein paar Wochen erinnert, was hat da nicht die FDP für Steuerentlastungen angekündigt. Was wurde dem Wahlvolk nicht alles erzählt. Steuererleichterungen hier, Steuersenkungen da.

Jetzt kommt die Katze langsam aus dem Sack, natürlich nach dem Salamiprinzip. Jeden Tag eine Scheibe mehr, nicht alles auf einmal. Die Medien tun ihr bestes, um den Bürger im Vorfeld darauf einzustimmen.

Statt mit Steuersenkungen, muss man mit Steuererhöhungen rechnen. Für DIW Präsident Zimmermann, sind 25 % Mehrwertsteuer nur noch eine Frage der Zeit.

Andere Länder hätten bereits Mehrwertsteuersätze von 25 Prozent. Deshalb gebe es in Deutschland durchaus noch Spielraum.

In der BRD wird alles zusehends teurer. Da kann einer, der sich jeden Monat ordentlich Geld in die Tasche steckt solche Sprüche klopfen. Nur wo soll das alles hinführen?

Auch die Bundesagentur für Arbeit braucht auf einmal viel Geld.

Wegen des Rekordhaushaltsdefizits wird in der Koalition über höhere Beiträge zur Arbeitslosenversicherung nachgedacht. Ohne einen solchen Schritt werde die Bundesregierung auf Jahre hinaus Milliarden Euro an die Bundesagentur für Arbeit (BA) überweisen müssen, meldet die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Fraktionskreise.

Für die dreiste Schuldenwirtschaft wird selbstverständlich wieder das Portemonnaie des Steuerzahlers genommen.

Mal abwarten, wie lange sich die Kuh noch melken lässt.

Siehe auch: T-Online 25.12.09